Achtsamkeit Teil 2- Die Außenwelt mit allen Sinnen wahrnehmen

Achtsamkeit muss gelernt sein. Die Psychologie bietet dafür einfache Übungen, die ohne großen Aufwand in den Alltag integriert werden können. In meinem letzten Blogeintrag habe ich die Grundlagen der Achtsamkeit erläutert und eine erste einfache Übung vorgestellt. 

 

Diese Übung, welche sich auf den Hörsinn beschränkte, soll nun erweitert werden.

Das Tolle ist: Die folgende Übung können Sie überall und jederzeit durchführen. Ob bei einem ausgiebigen Spaziergang oder im Büro, um schnell und einfach herunterzukommen.

 

Die 4-3-2-1-Übung

 

Atmen Sie zu Beginn ein paar mal tief ein und aus.

Jetzt konzentrieren Sie sich auf Ihre Umwelt und suchen sich 4 konkrete Objekte aus, die Sie aufmerksam betrachten. Versuchen Sie sich vorzustellen, wie schwer die Objekte sind. Nehmen Sie die Form und die Farbe wahr. 

Als nächstes versuchen Sie 3 Dinge wahrzunehmen, die Sie fühlen können. Ist das Gefühl angenehm oder eher unangenehm? 

Anschließend achten Sie auf die Geräusche um Sie herum und versuchen 2 Geräuschquellen zu identifizieren. Wo kommt das Geräusch her? Ist es laut oder sehr leise? 

Zum Schluss atmen Sie tief ein und aus und versuchen 1 Geruch in Ihrer Umgebung wahrzunehmen. Ist der Geruch angenehm oder unangenehm. Ist er schwach oder dominant?

Am Ende der Übung atmen Sie nochmals tief ein und aus. 

Diese Übung können Sie mehrmals täglich bei Bedarf durchführen. Sie werden sehen- umso mehr Sie üben, umso leichter wird Ihnen die Übung fallen. Für Profis kann die Übung dann auch umgekehrt werden. Also 4 Gerüche, 3 Geräuschquellen und so weiter.

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