Achtsamkeit Teil 4- Die Sache mit den Gefühlen

Das mit den Gefühlen ist ja so eine Sache, besonders wenn Sie nicht unseren Wünschen entsprechen. Wenn wir traurig sind oder wütend zum Beispiel. Dann wollen wir sie meistens so schnell wie möglich loswerden. Wir versuchen oft unsere Gefühle zu verdrängen, vielleicht weil sie uns unangenehm sind, vielleicht um weiter zu funktionieren. Dafür gibt es verschiedenste Gründe.

 

Heute möchte ich einen anderen Weg vorstellen, achtsam mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Es geht darum, die Gefühle so wie sie sind wahrzunehmen. Wenn ich wahrnehme beobachte ich die Situation von außen, ich schaue mir praktisch selber zu. Denn: Wenn wir alle unsere Gefühle kennen und akzeptieren geht es uns besser! Außerdem, wenn wir uns beobachten, konzentrieren wir uns nicht mehr so sehr auf unser Problem und wir fühlen uns bald besser.

 

Zum Einstieg ist es leichter in einer Situation zu starten, in der wir uns gut fühlen oder wenigstens nicht schlecht. 

 

Die Übung

Zu Beginn suchen Sie sich einen gemütlichen Platz. Atmen Sie einige Male tief ein und aus und schließen Sie dann die Augen. Konzentrieren Sie sich dann auf Ihr Gefühl. Können Sie das Gefühl benennen? Wie fühlt es sich an? Gibt es eine Stelle im Körper in der Sie das Gefühl am stärksten wahrnehmen? Ist es an der Körperstelle angenehm oder unangenehm? Ist das Gefühl schwach oder stark ausgeprägt?

Denken Sie daran, dass Sie Ihr Gefühl nicht bewerten, sondern nur wahrnehmen sollen.

Wenn Sie spüren, dass Sie Ihre Gefühle genügend beobachtet haben, atmen Sie nochmals tief ein und aus und öffnen Sie anschließend die Augen.

 

Stufe 2

In der zweiten Stufe können Sie versuchen, sich an ein Gefühl zu erinnern, das sie in der Vergangenheit wahrgenommen haben. Suchen Sie sich ein Gefühl aus, das sie als unangenehm oder störend empfunden haben. Versetzen Sie sich nun in die Situation zurück, in der das Gefühl aufgetreten ist. Dann führen Sie die Übung wie oben beschrieben durch

 

Stufe 3

Die schwierigste Stufe entspricht prinzipiell den ersten beiden Übungen. Allerdings führen Sie diese Übung direkt durch, wenn Sie ein schwieriges Gefühl wahrnehmen. Da diese Gefühle in jeder Situation auftreten können, kann es sein, dass Sie gerade unterwegs sind oder beschäftigt. In diesem Fall nehmen Sie einfach nur wahr, ohne die Augen zu schließen. Sie können das was Sie tun weiterhin durchführen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

 

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