Die drei Grundhaltungen der Achtsamkeit- besser und leichter leben*

In der Achtsamkeitslehre wird von drei Grundhaltungen ausgegangen, die uns auch in unserem Alltag helfen können glücklicher und zufriedener zu sein. Diese vier Haltungen legen den Grundstein zu einem achtsamen und ausgeglichen Leben und das unabhängiger von den äußeren Umständen.

 

1. Annehmen, was ist

Unser Leben ist meistens sehr stark von dem geprägt, was wir ändern möchten und was wir uns für die Zukunft wünschen. Nach Buddha gibt es zwei Gründe, warum wir unglücklich sind:

  1. Weil wir etwas wollen, was wir gerade nicht haben können
  2. Weil wir das ablehnen, was wir haben

Deshalb ist die Akzeptanz, die wichtigste Grundhaltung der Achtsamkeit. Diese Grundhaltung darf jedoch nicht falsch verstanden werden. Es gibt Situationen, die nicht einfach hingenommen werden sollen und dürfen. Deshalb ist es in diesen Fällen angebracht, nachdem die Situation anerkannt wurde, zu handeln und die nötigen Veränderungen durchzuführen. 

Dennoch: Wenn wir annehmen was ist, schaffen wir es unseren Druck zu reduzieren und können aufhören, ständig gegen das was ist anzukämpfen.

 

2. Nicht bewerten

Wir sind sehr gut darin, uns selbst und andere ständig zu bewerten. Wir bewundern jemanden für seinen Kleidungsstil. Einen anderen kritisieren wir für sein Handeln. Die Bewertungen beziehen sich dabei meist auf einen Vergleich zwischen dem anderen und uns selbst. Nehmen wir die stilsichere Person. Im Vergleich zu ihr fühlen wir uns dann vielleicht unsicher und unzufrieden. 

Letztendlich beruht jede Bewertung auf unserer eigenen subjektiven Sicht, nicht auf der Realität. 

Wenn wir also versuchen weniger zu bewerten, schaffen wir eine offenere Sicht auf viele Dinge. Wir sind freier und weniger angreifbar, denn wir beziehen das Verhalten der anderen nicht auf uns selbst.

 

 

3. Absichten loslassen

Unser Handeln ist meistens von unseren Absichten geprägt. Wir handeln, um etwas spezielles zu erreichen. Wir arbeiten, um Geld zu verdienen. Wir machen Sport, um fit zu sein oder abzunehmen. 

In der Achtsamkeit wird versucht, die Dinge zu machen, um sie zu machen. Ein Buch wird also gelesen, um ein Buch zu lesen. Ein Kaffee getrunken, um ein Kaffee zu trinken. Das ist sicherlich nicht immer möglich, aber es ermöglicht es uns los zulassen und entspannter zu werden. Sie müssen nichts tun, um anderen zu gefallen oder um ein Ziel zu erreichen, sondern einfach um es zu machen.

 

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